Jubiläumslied für Manfred

(Melodie: Rennsteinlied)
( Text: Margret Böttger – 2000)

Ich wandere ja so gerne
zu Waltraud auf den Berg.

Den Rucksack auf dem Nacken,
den Gucker in der Hand.

Ich bin ein lust`ger Wandersmann,
so völlig unbeschwert.

Da klingelt mich mein Handy an,
das freut mich immer sehr.

Diesen Weg auf den Berg bin ich oft gegangen,
Rotwein trink ich wieder.

Bin ich weit in der Welt habe ich Verlangen,
mein Südtirol nur nach Dir.

Durch Buchen, Fichten, Tannen,
lauf ich zum Öberst `rauf.

Wahre Freundschaft

Wahre Freundschaft soll nicht wanken,
wenn sie gleich entfernet ist;
: lebet fort noch in Gedanken,
und der Treue nicht vergisst:

Keine Ader soll mir schlagen,
wo ich nicht an dich gedacht,
: Ich will für dich Sorge tragen
Bis zur späten Mitternacht:

Wenn der Mühlstein traget Reben
Und darau fließt kühler Wein,
: Wenn der Tod mir nimmt das Leben,
hör ich auf, getreu zu sein:

Tirol, Tirol

Tirol, Tirol, Tirol
Du bist mein Heimatland, weit über Berg und Tal,
das Alphorn schallt. Tirol, Tirol, Tirol…

Wia lustig is im Winta

Wia lustig is im Winta, wia wird’s im Summa sein?
Wann d’Sennerin auf die Alma treibt,
ni da wird’s lustig sein!
Dri-hul-jo, dri-hul-jo, dri-di-ri-a-dri-dul-jo,
dri-hul-jo, dri-hul-jo, dri-di-ri-a-dri-dul-jo.

Kimmt iatz a anders Wetter,
so schlof ma auf’n Feld,
verkauf ma uns’re Betten,
da kriag’n ma a viel Geld.
Dri-hul-jo…

Da fan ich an zum singen,
zum jauchz’n und zum schrein,
wann ich die Sennrin blas’n hör,
tuat’s mih von Herzen frein.
Dri-hul-jo…

Im Gebirg do ist’s so gemüatlich

Im Gebirg do isch’s so gemüatlich
im Gebirg do isch’s so schian.
scheint die Sunn am allerersten
sie muaß nit weit von uns sein.
Dort wo die Wälder heimlich rauschen
dort wo die Alpenrosen blühn
mit leinen König möchte ich’s tauschen
jo weil do droben mein Häuserl steht.

Das Wasser ist schön klar und rießlig
Und die Luft so frisch und rein
Und die Leitlen sein schian gwochsen
Mit zu groaß und nit zu klein. Dort wo …

In die Berg bin i gern

In die Berg bin i gern,
und do g’freit si mei Gmüat
wo die Almröslan woxn
und der Enzian blüaht.

Und der Schmea geht bold weg
und es wird wieder schian
und iatz wer’i bold wieder
af die Alm auf i gian.

Wo i geah, wo i steah,
Denk i olleweil an di,
weisch wohl du, wenn i fortgeah,
a nou denkn an mi.

Nach der Heimat möchte ich wieder

Nach der Heimat möchte ich wieder,
nach dem teuren Vaterort.
Wo man singt die frohen Lieder,
wo man spricht ein trautes Wort.
Teure Heimat, sei gegrüßet,
in der Ferne sei gegrüßet.
Sei gegrüßet in weiter Ferne,
teure Heimat sei gegrüßt.

Deine Täler, deine Höhen,
deiner heil’gen Wälder Grün,
O, di möchte ich wieder sehen.
Dorthin, dorthin möchte ich ziehn.
Teure Heimat…

Doch mein Schicksal will es nimmer
Durch die Welt ich wandern muß.
Trautes Heim, dein denk ich immer,
trautes Heim, dir gilt mein Gruß.
Teure Heimat…

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